Underwoodisaurus milii, Australischer Dickschwanzgecko Kopie
| Abbildung: | Das Foto zeigt ein ähnliches Tier aus unserem Tierbestand |
| Herkunft: | eigene Nachzucht durch Aquaterra-Shop |
| Schutzstatus: | WA III / EU Anhang C |
Artenbeschreibung
Der Australische Dickschwanzgecko (Underwoodisaurus milii) ist ein nachtaktiver, bodenbewohnender Gecko aus den trockenen und halbtrockenen Regionen des südlichen Australiens. Er zeichnet sich durch seinen gedrungenen Körperbau und den auffällig dicken Schwanz zur Fettspeicherung aus. Die Tiere sind ungiftig, relativ robust und für gut informierte Halter auch für Einsteiger mit etwas Terraristik-Erfahrung geeignet, da sie einfache Haltungsbedingungen bevorzugen. In der Natur bewohnen U. milii offene Busch- und Graslandschaften, semiaride Savannen sowie felsige Bereiche, wo sie tagsüber in Höhlen, unter Steinen oder in Felsspalten Schutz suchen und nachts auf Insektenjagd gehen.
Sie ernähren sich vorwiegend von verschiedenen Insekten und anderen kleinen Wirbellosen, die im Verhältnis zur Körpergröße stehen; diese Ernährung sollte im Terrarium durch abwechslungsreiche Futtertiere wie Heimchen, Grillen oder Schaben nachgestellt werden.
Haltung im Terrarium
Die Mindestanforderungen für die Haltung im Terrarium betragen 6 × 4 × 4 (L × B × H) bezogen auf die Kopf-Rumpf-Länge des Tieres für ein einzelnes Paar (1,1). Als bodenbewohnende Art benötigt der Australische Dickschwanzgecko eine ausreichend große Grundfläche, um seinem natürlichen Bewegungs- und Erkundungsverhalten gerecht zu werden. Eine naturnahe Einrichtung mit Versteckmöglichkeiten wie Steinhaufen, Rindenstücken und Höhlen ist unerlässlich. Eine feuchte Höhle sollte stets angeboten werden, um Häutungsproblemen vorzubeugen. Die Grundtemperatur liegt tagsüber bei 25–28 °C, wobei ein lokaler Wärmepunkt bis zu 32 °C erreichen kann. Nachts darf die Temperatur auf 18–22 °C abfallen. Die Luftfeuchtigkeit sollte 40–60 % betragen, wobei trockene Bereiche und eine gut belüftete Umgebung wichtig sind. (Quelle: Gutachten im Auftrag vom BMLE)