Wichtiger Hinweis zur Futtertierbestellung:
Das Heimchen hinterm Herd ist out, meinen Sie? Von wegen! Fragen Sie mal Ihre Echsen und Frösche, Ihre Vogelspinnen und Gottesanbeterinnen, Ihre insektenfressenden Vögel und Kleinsäuger! Auch ganz ohne Herdprämie – das Heimchen ist der Klassiker unter den Futterinsekten. Schon Großvater hat damit seine ersten Leopardgeckos oder Anolis glücklich gemacht, und heute können Sie das bei Ihren Tieren genauso halten. Für fast alle insektenfressenden Reptilien, Amphibien, Wirbellose, Fische und Kleinsäuger stellen die auch Hausgrillen genannten Tierchen (auf Englisch: „house crickets“) die Basis für eine gesunde und ausgewogene Ernährung im Terrarium dar. Zumindest, wenn Ihre Futtertiere aus einer gesunden Zucht kommen und selbst schon ausgewogen ernährt wurden, wie das bei BUGS-INTERNATIONAL selbstverständlich der Fall ist. Mit einer Gesamtlänge von bis zu 25 mm sind Heimchen mittelgroß werdende Futterinsekten, die es mit ihren verschiedenen Larvenstadien erlauben, ein breites Spektrum an Terrarienbewohnern passgenau zu ernähren. Die Hausgrillen, der Name lässt es ja bereits ahnen, sind zudem recht robust und pflegeleicht. Sie können also auch nach dem Erwerb im Zoohandel ohne großen Aufwand bis zu ihrer endgültigen Bestimmung als Leckerbissen für Ihre Lieblinge gepflegt werden. Auch ein Bestäuben mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist beim Verfüttern von Heimchen ganz problemlos. Die geduldigen Tierchen sind dabei leicht zu handlen, und das Pulver haftet gut an ihnen. So werden sie zu echten Vitaminbonbons. Und wer sagt denn, dass der Hund der älteste Freund des Menschen ist? Heimchen standen nicht nur bei Opa Terrarianer in der Futterküche, sondern saßen vermutlich schon gemütlich hinter den Steinen der ersten Grillstellen, als der Mensch das Feuer entdeckt hat. Denn Heimchen kommen – wie der Mensch – ursprünglich aus den Trockengebieten Afrikas, sie sind aber – im Gefolge des Menschen – seit langer Zeit praktisch weltweit verbreitet.
Die Transport- bzw. Verkaufsverpackung ist für eine Dauerhaltung nicht geeignet.----------Wenn Liebe durch den Magen geht, ist die Mittelmeergrille Romantik pur. Kein Futterinsekt zirpt schöner (und nervtötender) und lässt einen Hauch von mediterranen Sommernächten durch die Wohnung wehen. Dabei kann bei einem Date in der heimischen Wohnung der Traumpartner schon mal schwach werden, oder ausflippen. Gleichzeitig sorgt die Mittelmeergrille dafür, dass die Lieben in den Terrarien schön ordentlich satt werden. Denn die Mittelmeergrille ist ein außerordentlich kräftiger Vertreter ihrer Zunft, die auch für große Terrarienbewohner einen ordentlichen Happen abgibt. Aber auch noch so kräftige Grillen fangen mal klein an. Die frisch geschlüpften Babys sind mit ihren ca. 3 mm Länge eher ameisenartig. Und dazu auch noch schön schwarz, was sie für viele ameisenfressende Tiere schon rein optisch zu einer echten Attraktion macht! Zwar sind Mittelmeergrillen nachtaktiv, jedoch weit weniger lichtscheu als etwa Heimchen. Sie flüchten auch weit weniger schnell als die meisten Futtertiere und sind daher auch für langsamere Terrarientiere bestens geeignet. Allerdings bleiben sie oft auch ziemlich lange ganz ruhig sitzen, was bei Pfleglingen, die auf Bewegungsreize reagieren, zu einer echten Geduldsprobe werden kann, zumindest für den zuschauenden Pfleger. Zudem sind Mittelmeergrillen gut gepanzert: Da muss auch eine größere Echse schon ordentlich kauen, um den Leckerbissen herunterzubekommen. Aber ob Ameisenersatz oder saftiges Steak für kräftige Pfleglinge – die Zweifleckgrille gehört zu den Klassikern unter den Futtertieren, obwohl sie sehr aggressiv ist und Bitterstoffe enthält! Die Erinnerung an den letzten Spanien- oder Frankreich-Urlaub, die viele unwillkürlich überfällt, wenn sie die Tiere zirpen hören, kommt übrigens nicht von ungefähr. Denn das natürliche Verbreitungsgebiet der Mittelmeergrille ist – Überraschung – der Mittelmeerraum. Und zwar von Portugal bis Griechenland, wo sie teilweise sogar recht häufig sind. Also gut denkbar, dass sie auf der Terrasse Ihres Ferienhäuschens, während sie versonnen über das Meer blickten, Grillen gehört haben, die in ihren Liedern vom süßen Leben ihrer Verwandten bei BUGS-INTERNATIONAL gesungen haben.
Sehnsucht nach etwas karibischem Lebensgefühl? Der Name „Steppengrille“ lässt es nicht gleich vermuten, aber diese Insekten kommen tatsächlich ursprünglich aus der Karibik, auch in Mittelamerika ist die Art natürlich verbreitet. Man findet diese dezenten und doch stattlichen Grillen aber auch im Süden von Florida und Texas. Angesichts dieses natürlich Verbreitungsgebietes scheint der inzwischen etwas aus der Mode gekommene zweite deutsche Name für die Art fast treffender: Bananengrille wurden die Tiere einst mancherorts genannt. In unsere Terrarien ist die Steppengrille erst relativ spät gekommen, noch immer ist sie weniger bekannt als ihre prominenten Cousinen, das Heimchen und die Mittelmeergrille. Dabei braucht sich die Steppengrille wahrlich nicht hinter ihnen zu verstecken: Sie ist mit ihrer kräftigen Statur und stattlichen Größe sowie der elegant karamellbraunen Färbung nicht nur schön anzusehen, sie ist auch ein perfektes Futtertier für fast alle Heimtiere, die gerne Lebendfutter fressen. Sie kann einige Pluspunkte für sich verbuchen, die ihr in dieser Kombination ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal unter den gängigen Futterinsekten verschaffen. Die Steppengrille wird deutlich größer und massiger als das Heimchen, kann also auch größere Terrarienbewohner, etwa kleine Warane, größere Warane, Skinke, Perleidechsen, Halsbandleguane und Leopardleguane, große Geckos wie Tokehs oder Neukaledonische Riesengeckos sowie große Frösche glücklich machen. Versuchen Sie mal, diese Echsen oder Frösche nur mit Heimchen richtig pumpelsatt zu bekommen! Da lernen Sie unsere großen Steppengrillen richtig zu schätzen. Auch die meisten insektenfressende Säuger freuen sich darüber, wenn sie mal was Ordentliches in der Hand halten. Von größeren Vögeln ganz zu schweigen. Auch viele andere Wirbellose greifen hier gerne zu, bis hin zu großen Vogelspinnen und Skorpionen. Für alle kleineren Pfleglinge bietet die Steppengrille auch ein generationsübergreifendes Buffet: Von den ameisengroßen Mikro-Steppengrillen geht es über alle Larvenstadien Schritt für Schritt bis zur erwachsenen Grille, da ist für jedes hungrige Maul daheim etwas dabei! Auch, wenn das hungrige Maul gern mal etwas kräftiger zubeißt: Steppengrillen sind gut gepanzert, was jeden, der sich an ihnen gütlich tun will, zwingt, ordentlich zu kauen. Natürlich, viele Tiere stürzen sich mit großer Begeisterung auf weiches Futter. Aber das ist wie beim Menschen: Auf die Dauer zählt auch Abwechslung und gesunde Ernährung. Der kräftige Chitinpanzer der Steppengrille liefert nicht nur, ordentlich für eine ausgewogene Fütterung wichtige Ballaststoffe, er motiviert Ihre Pfleglinge auch dazu, die Kiefermuskulatur mal wieder richtig zu fordern, oder spezielle Beutefangstrategien lässig ausspielen zu können. Wer mal beobachtet hat, wie Kleinwarane, etwa Stachelschwanzwarane, mit Schmackes ihre Beute gegen Steine oder Wurzeln schlagen, der weiß, wovon wir sprechen. Noch ein Special: Steppengrillen kommen nicht nur aus der Karibik, sie lassen auch tropische Gelassenheit walten. Sie sind ruhige, sich eher langsam bewegende und wenig springfreudige Grillen, was sie in der Handhabung sehr bequem macht und auch etwas ungeschickteren oder weniger aktiv jagenden Pfleglingen erlaubt, die Insekten zu erbeuten, ehe sie sich im Terrarium verstecken. Und noch etwas macht Steppengrillen auch für viele Halter unwiderstehlich: Ihr Zirpen ist von allen als Futtertiere gängigen Grillenarten mit Abstand am dezentesten. Man hört es praktisch kaum. Nicht umsonst werden die Tiere im Englischen „brown silent crickets“ genannt. Alles in allem also ist die Steppengrille ein Premiumfuttertier, das für viele Halter längst zum Geheimfavoriten der Speisepalette geworden ist. Als Hauptfuttermittel für viele Arten ebenso wie als knackiges Zusatzfutter für andere.